Nationalpark Aspromonte

CANOLO - GAMBARIE

CANOLO - GAMBARIE

Die Route beginnt in Canolo (946 m) und führt auf die Hochebenen des Aspromonte, wo sie die Naturschutzzone von Piano Abbruschiato (1027 m) durchquert. Sie kreuzt die Provinzstrasse, die nach Trepitó und Molochio führt sowie zu den Kaskaden von Mundu und Galasia. In einer durch Canyons und Wasserfälle geprägten Landschaft trifft man auf die Nadelwälder der Zillastro-Hochebene (1099 m) und erreicht das eindrucksvolle Sanatorium von Zervò (1052 m). Von hier geht es wieder bergauf zur Hochebene von Pietra Cuccuma (1250 m). Nach Osten hin, in Richtung San Luca, weist die Landschaft gigantische Monolithen auf, wie den von Pietra Cappa, unweit des Wallfahrtsortes der Madonna di Polsi und des uralten Buchenwaldes des Valle Infernale. Nach zahlreichem Auf und Ab erreicht man schliesslich 1349 m Meereshöhe am Guardiola – Berg. Nun geht es wieder hinab zur SP3, und hinter der Gabelung von Sant'Eufemia, nach 1,2 km, befindet man sich in der Nähe des Mausoleums von Garibaldi. Nach weiteren 3,6 km erreicht man Gambarie d'Aspromonte (1324 m), den bekannten Wintersportort.

55,4 km
3:40 Stunden
1090 m
Gut trainiert
Natura e avventura
Die Reise beginnt hier

Streckenverlauf und Etappen

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BESUCHERZENTRUM “MUSEO BOTANICO DELLO ZOMARO”

Das didaktische Zentrum für die Besonderheiten der Flora des Aspromonte liegt im zentral-nördlichen Teil des Parks auf dem Areal der Gemeinde Cittanova in circa 1000 m Höhe. Das Zentrum verfügt über ein Herbarium von circa 200 Exemplaren der Aspromonte-Flora. Tafeln erklären die Landschaften des Parks zusammen mit didaktischen Modellen von Zellen und Pflanzen sowie einer interaktiven und multimedialen Station.

GEDENKSTÄTTE FÜR GARIBALDI

In der Gemeinde Sant’Eufemia d’Aspromonte, 7 km von Gambarie entfernt, steht in einem Jahrhunderte alten Kiefernwald ein riesige Baum. Unter diesen lagerte sich der General und Freiheitsheld Giuseppe Garibaldi nach seiner Verwundung am 29. August 1862. Die Bürger errichteten eine Gedenkstätte um diesen Ort zu würdigen. Die Gedenkstätte erinnert an den Zug der Tausend und der Rothemden, angeführt vom „Held der zwei Welten“, im Jahr 1862. Eine Stele gibt den genauen Ort seines Aufenthaltes an.

KASKADEN MUNDU E GALASIA

Rund um die klaren Seen und Kaskaden zwischen Granitfelsen und engen Tobeln existiert eine reiche Vegetation. Hier finden sich Eichen, Steineichen, Buchen, grosse Lianen der Waldrebe und seltene Farnarten, darunter der Riesenfarn (Woodwardia radicans). Der Wildbach erzeugt Kaskaden von beachtlicher Größe, wie den eindrucksvollen Mundu-Wasserfall, und weiter oben den Galasia-Wasserfall.

Nützliche Informationen

Tipps

Klima

Im Winter ist in den höher gelegen Gebieten Schneefall möglich. Die Strassen sind jedoch passierbar und Unterkünfte sind geöffnet. Für alle die auf dem Rad niedrige Temperaturen nicht scheuen, sind die Radtouren auch in dieser Saison machbar.

Essen, Wasser und Unterkunft

Agriturismi (Ferien auf dem Bauernhof) gibt es auf der gesamten Strecke, ebenso B&B und Zimmervermietungen. In den Ortschaften auf der Strecke gibt es zahlreiche Restaurants und Trattorien, die landestypische Produkte und Gerichte anbieten. Die Radstrecke durchquert überwiegend Wälder und Grünflächen, wo es überall Quellen und Brunnen gibt.

Kleidung

Die Ausrüstung ist je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich. Im Spätherbst und Winter ist warme Kleidung zu empfehlen, da die Temperaturen tief sinken können, während man im Frühjahr auf sehr warme Kleidung verzichten kann, jedoch immer eine wasserfeste Jacke griffbereit haben sollte. Im Sommer kann man kurzärmelig und in kurzen Hosen fahren, sollte jedoch stets eine Jacke für die Höhenlagen mit sich führen.
  • Empfohlen werden verlässliche und bequeme Fahrräder, die sowohl für asphaltierte als auch für unbefestigte Wege geeignet sind.
  • Wer mit dem Zelt unterwegs ist kann auf Campingplätzen und Biwakplätzen im Wald übernachten; Informationen hierzu finden sich hier.

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