Regionaler Naturpark Serre

San Nicola da Crissa - Mongiana

San Nicola da Crissa - Mongiana

Die Strecke beginnt in San Nicola da Crissa (535 m), einer Siedlung griechischen Ursprungs, und führt leicht bergab in Richtung der Ortschaften Torre di Ruggiero und Cardinale. Von hier geht es bergan weiter nach Simbario (766 m) und Spadola (754 m), dann mit zunehmender Steigung entlang des Flusses Ancinale nach Serra San Bruno. Hinter dem Ort, nach circa 2 km, trifft man auf die majestätische Kartause, die vom Heiligen Bruno von Köln Ende des 11. Jh. errichtet wurde. Jenseits der Wallfahrtskirche von Santa Maria del Bosco (824 m) führt ein alter Brigantenweg durch dichten Weisstannenwald. Die Strasse windet sich nun bis auf 1026 m Höhe, bevor die Abfahrt nach Mongiana beginnt. Der Ort wurde auf Befehl König Ferdinand IV. von Bourbon als Waffenschmiede errichtet und besitzt ein Museum der königlichen bourbonischen Eisenhütte.

37,4 km
2:20 Stunden
840 m
Gut trainiert
Trans Alps Adventure
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Streckenverlauf und Etappen

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EISSENGIESSEREIEN VON MONGIANA

Entstanden 1771 unter König Ferdinand IV. von Bourbon, wurden die Eisengiessereien vor allem als Waffenschmieden benutzt, weniger für zivile Zwecke. Aus ihren Hochöfen stammten die eisernen Hängebrücken über die Flüsse Garigliano (Königliche Brücke Ferdinando) und Calore (Brücke Maria Cristina) und die Räder der ersten italienischen Eisenbahn von Neapel nach Portici.

DIE MARIENWALLFAHRTSKIRCHE VON SANTA MARIA DEL BOSCO

Die Marienwallfahrtskirche von Santa Maria del Bosco hat ihren Namen von der Kirche Santa Maria, die sich inmitten riesiger Weisstannen erhebt. Hier tat der Gründer des Kartäuserordens Busse, hier liegt er begraben. Ein künstlicher See erinnert an die Momente einsamen Gebets des heiligen Wundertäters.

KARTAUSE VON SERRA SAN BRUNO

Die Kartause von Serra San Bruno ist das oberste Kartäuserkloster Italiens, das zweitoberste des gesamten Ordens. Es erhebt sich in einem pittoresken Wald am Rande von Serra San Bruno. Der Konvent wurde zwischen 1090 und 1101 durch Bruno von Köln errichtet, dem Begründer des Kartäuserordens und der Grande Chartreuse nahe Grenoble.

Nützliche Informationen

Tipps

Klima

Im Winter ist in den höher gelegen Gebieten Schneefall möglich. Die Strassen sind jedoch passierbar und Unterkünfte sind geöffnet. Für alle die auf dem Rad niedrige Temperaturen nicht scheuen, sind die Radtouren auch in dieser Saison machbar.

Essen, Wasser und Unterkunft

Agriturismi (Ferien auf dem Bauernhof) gibt es auf der gesamten Strecke, ebenso B&B und Zimmervermietungen. In den Ortschaften auf der Strecke gibt es zahlreiche Restaurants und Trattorien, die landestypische Produkte und Gerichte anbieten. Die Radstrecke durchquert überwiegend Wälder und Grünflächen, wo es überall Quellen und Brunnen gibt.

Kleidung

Die Ausrüstung ist je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich. Im Spätherbst und Winter ist warme Kleidung zu empfehlen, da die Temperaturen tief sinken können, während man im Frühjahr auf sehr warme Kleidung verzichten kann, jedoch immer eine wasserfeste Jacke griffbereit haben sollte. Im Sommer kann man kurzärmelig und in kurzen Hosen fahren, sollte jedoch stets eine Jacke für die Höhenlagen mit sich führen.
  • Empfohlen werden verlässliche und bequeme Fahrräder, die sowohl für asphaltierte als auch für unbefestigte Wege geeignet sind.
  • Wer mit dem Zelt unterwegs ist kann auf Campingplätzen und Biwakplätzen im Wald übernachten; Informationen hierzu finden sich hier.

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